Wir gedenken der Giftgasopfer von Halabja
und ganz Kurdistan

kurdistanflagge
Kurdistanflagge in Halabja
Foto: Salam Kadir
 

Denkmal & Museum für die Giftgasopfer in Halabja
Denkmal & Museum der Märtyrer in Halabja
Foto: Salam Kadir

Märtyrer-Friedhof in Halabja
Friedhof der Märtyrer in Halabja
Foto: Salam Kadir


Friedhof der Märtyrer in Halabja
Foto: Salam Kadir

 

Am 16.03.1988 griff das faschistische Regime Iraks die kurdische Stadt Halabja mit Giftgas an. Innerhalb weniger Minuten starben 5 000 Menschen und doppelt so viel wurden verletzt. Dies war der Auftakt eines Vernichtungskrieges gegen das kurdische Volk durch die so genannten Anfal-Offensiven, in deren Zügen weitere Gebiete massiv mit C-Waffen bombardiert wurden und zigtausende Menschen starben und verletzt wurden. Außerdem wurden 182 000 namentlich bekannte Kurden "abgeholt" und verschleppt und sie verschwanden spurlos.

Damals gab es nur wenige couragierte Menschen, die sich mit dem kurdischen Volk solidarisierten. Wir sind ihnen dafür sehr dankbar. Die Völkergemeinschaft jedoch schwieg. Trotzdem leistete das kurdische Volk weiterhin Widerstand gegen das barbarische Regime und überlebte es. Aber Saddam, Ali Hassan Al Majid, genannt "Ali Chemie", und andere Verbrecher des Regimes waren als Kriminelle aufgestiegen, hatten als Massenmörder regiert und endeten als lausige Verbrecher in Handschellen und werden vor Gericht gestellt.

Während wir der Opfer Halabjas und ganz Kurdistans gedenken, sehen wir sie als Mahnung, die Stimme gegen alle verbrecherischen Regime zu erheben, und erklären  uns solidarisch mit den Menschen in Darfur, auf deren Not die Völkergemeinschaft nicht entschieden genug reagiert, während das sudanesische Terror-Regime dort Völkermord verübt.

 

Die Verbrecher, die für millionenfachen Mord verantwortlich sind:


Ali Hassan Al Madjid,
genannt Ali Chemie


 


Saddam

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